Souveräner Spitzenkampf

Jacqueline IntlekoferVolleyball

Am Montag, 13.11.17v fuhren wir für das wohl wichtigste Spiel der Saison nach Wettingen. Das Spiel gegen unseren direkten Konkurrenten, aktuell 2. Platzierter in der Rangliste und ambitionierter Mannschaft mit dem gleichen Ziel wie wir: Aufstieg in die 4. Liga.
Im 1. Satz konnten wir unseren Gegnern sofort unser Können beweisen. Dank einer kleinen Anpassung in der Verteidigung, waren wir in der Lage, die teilweise starken Angriffe der gegnerischen Spielerinnen souverän abzuwehren. So gewannen wir nach einem nur 20- minütigen Spiel den ersten Satz.
Mit gleichem Kampfeswillen und der Einsicht, dass diese Mannschaft schlagbar ist, sofern wir unser Spiel so weitermachen, startete der 2. Satz. Doch auch dieses Spiel blieb nicht von unserer berühmten mentalen Krise verschont. SV Lägern-Wettingen zeigte ein deutliches stärkeres Spiel und für einen Moment schien es, als müssten wir diesen Satz den Gegnerinnen überlassen. Die Verteidigung war nicht mehr in der Lage, die Abnahmen schön zu der Passeuse zu spielen. Somit konnte die Passeuse keinen vernünftigen Ball zu einer Angreiferin stellen. Doch dank mentaler Unterstützung von unseren Mitspielerinnen am Feldrand und durch unseren Trainer drehten wir den Spies wieder um. Wir waren alle wieder mit voller Konzentration beim Spiel und gewannen diesen Satz doch noch mit 26:24.
Nun war die Euphorie gross. Ein Sieg gegen unseren direkten Konkurrenten stand unmittelbar bevor. Den 3. Satz rundeten wir mit einem äusserst spektakulären, freudigen, kraftvollen, schnellen Spiel ab und gewannen mit 25:11.
Dieses Spiel werden wir wohl alle lange nicht vergessen. Aktuell führen wir die Rangliste mit 10 Punkten an und wenn es so weiter geht, steht unserem Ziel nichts mehr im Wege. Doch nun heisst es weiterhin Training, Training, Training. Denn nichtsdestotrotz hatten wir in jedem Spiel mentale Krisen, durch welche wir wertvolle Punkte abgeben mussten. Und nun stellen wir uns alle die Frage: « warum spielen wir nicht immer so wie heute?».

Bericht: Tabea Bürgi