SG Magden/Möhlin/Rheinfelden – Handball Birseck 41:38 (18:20)
Nach den bisherigen Vorpartien gegen Handball Birseck (ein Sieg, eine Niederlage) war die Ausgangslage klar: Beide Teams wollten unbedingt den nächsten Erfolg. Entsprechend motiviert starteten beide Mannschaften in die Partie.
Die Anfangsphase war jedoch von vielen technischen Fehlern und Ungenauigkeiten auf beiden Seiten geprägt. Birseck nutzte diese Phase etwas besser aus und setzte sich früh leicht ab. Nach zehn Minuten lag die SG Magden/Möhlin/Rheinfelden mit 4:7 zurück, nach 14 Minuten sogar mit 4:9. Trotz des Rückstands ließ sich die SG nicht abschütteln und kämpfte sich Tor um Tor heran.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit stabilisierte sich das Spiel der SG zunehmend. Besonders über den Rückraum und schnelle Gegenstöße gelangen wichtige Treffer. Dennoch ging Handball Birseck mit einer knappen 20:18-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensives und torreiches Spiel. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, bei dem keine Mannschaft entscheidend davonziehen konnte. Die SG zeigte nun deutlich mehr Konsequenz im Abschluss, während die Torhüter beider Seiten mit mehreren Paraden wichtige Akzente setzten.
Der entscheidende Moment folgte in der 47:39 Minute, als es der SG Magden/Möhlin/Rheinfelden erstmals gelang, mit 30:29 in Führung zu gehen. Dieser Treffer wirkte wie ein Befreiungsschlag. Mit wachsender Sicherheit und hoher Konzentration baute die SG den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Vor allem Melia Kaufmann (15 Tore) und Aurea Gerster (11 Tore) übernahmen in dieser Phase viel Verantwortung und führten das Team offensiv an.
In den letzten Minuten versuchte Handball Birseck nochmals alles, konnte die Niederlage jedoch nicht mehr verhindern. Die SG blieb ruhig, nutzte ihre Chancen konsequent und brachte den Vorsprung über die Zeit.
Am Ende stand ein verdienter 41:38-Erfolg für die SG Magden/Möhlin/Rheinfelden, der vor allem auf einer starken kämpferischen Leistung, einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer überzeugenden zweiten Halbzeit basierte.
Cyrill Martin
