Die SG Magden/Möhlin/Rheinfelden setzte sich in einer intensiven und über weite Streckenausgeglichenen Partie mit 29:26 gegen Handball Birseck durch. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigte das Heimteam seine Offensivstärke.
Starker Beginn und ausgeglichene erste Hälfte
Die Partie begann schwungvoll: Bereits in der Anfangsminute brachte Lena Puljic die SG in Führung. Doch Birseck antwortete prompt, sodass sich früh ein offener Schlagabtausch entwickelte. Vor allem Melia Kaufmann und Philippe Steffen prägten das Angriffsspiel der SG, während auf Seiten von Birseck Jann Schneider immer wieder erfolgreich abschloss.
Bis zur Mitte der ersten Halbzeit blieb das Spiel eng, ehe sich die SG zwischenzeitlich leicht absetzen konnte (13:8 nach rund 20 Minuten). Dennoch kämpfte sich Birseck zurück und verkürzte bis zur Pause, sodass die SG mit einer knappen Führung in die Halbzeit ging.
SG setzt sich nach der Pause ab
Nach dem Seitenwechsel erhöhte die SG das Tempo. Dario Irion zeigte sich treffsicher, ebenso wie Melia Kaufmann, die auch vom 7-Meter-Punkt souverän blieb. In dieser Phase gelang es der SG, den Vorsprung auf bis zu sechs Tore auszubauen (25:19 in der 51. Minute).
Defensiv stand die Mannschaft nicht kompakt, sodass die Torhüterin Aysu Yesil keinen einfachen Tag erwischte und keinen Ball parieren konnte. Dennoch kompensierte die Offensive dies mit einer herausragenden Chancenverwertung.
Spannende Schlussphase
In den letzten Minuten wurde es noch einmal spannend: Birseck verkürzte durch mehrere Treffer von Schneider und Schmid auf 25:29. Doch die SG behielt die Nerven. Philippe Steffen setzte mit seinem Treffer zum 29:25 kurz vor Schluss den entscheidenden Akzent.
Den Schlusspunkt setzte Birseck zum 26:29-Endstand, doch der Sieg der SG war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Gefahr.
Fazit
Die SG Magden/Möhlin/Rheinfelden überzeugte vor allem durch ihren enormen Offensivwillen beim Angriff – nahezu alle Spielerinnen und Spieler verwandelten ihre Chancen. Allen voran Melia Kaufmann (10 Tore) sowie Dario Irion (7 Tore) und Philippe Steffen (6 Tore) führten das Team zum verdienten Heimsieg.
Trotz einer defensiv ausbaufähigen Leistung sicherte sich die SG dank ihrer Offensivpower zwei wichtige Punkte.
